Chatelain, SabineSabineChatelain2020-06-102020-06-102014-11-04http://hdl.handle.net/20.500.12162/3974Musikpädagogische Forschung hat sich bisher relativ wenig mit Musik des 20. Jahrhunderts an sich und noch weniger im Zusammenhang mit bildender Kunst befasst. Im Gegensatz dazu gibt es in der musik-und kunstwissenschaftlichen Forschung viele Untersuchungen zu diesem Thema (u.a. Bosseur, Denizeau, Barbe, Kintzler, Fink, Bruhn). An der PH Lausanne können wir uns auf jahrelange Erfahrungen zu Transformationen zwischen Musik und bildender Kunst stützen, die allerdings bisher nicht als Forschungsgegenstand betrachtet wurden. Unseren Forschungsschwerpunkt stellte bisher vor allem das Musikhören dar bei dem dieses Thema zum Teil zum Tragen kam (Afsin, 2009). In der Lehrerbildung werden Transformationsprozesse von Musik zur Kunst oder umgekehrt einerseits im Rahmen einer Produktionsdidaktik zur Anregung des kreativen Musizierens vorgeschlagen. Andererseits bilden sie die Grundlage für ein interdisziplinäres Modul in der Sekundarlehrerausbildung mit einem Fokus auf Kreativitätsförderung. In dem laufenden Projekt soll hinterfragt werden, wie solche Transformationsprozesse durch die Musiklehrer geplant und durchgeführt werden, welche Möglichkeiten sich für das Hören Neuer Musik eröffnen und welche methodischen und didaktischen Schwierigkeiten sich für den Lehrer ergeben. Als theoretischen Hintergrund stützen wir uns dabei vor allem auf die Arbeiten zu den Wechselbeziehungen zwischen den Künsten in der Musikpädagogik (Brandstaetter 2004, 2010, 2013, Krämer, 2011) und empirischen Studien (Kranefeld, 2008). In diesem Vortrag sollen nicht nur Ausbildungs-und Forschungsprojekte der PH vorgestellt werden, sondern es sollte auch davon ausgehend eine Diskussion über interdisziplinäre Forschung zu den Künsten des 20. Jahrhunderts angeregt werden.Music education research has so far dealt relatively little with 20th century music per se and even less in connection with the visual arts. In contrast, there are many studies on this topic in music and art research (Bosseur, Denizeau, Barbe, Kintzler, Fink, Bruhn, among others). At the PH Lausanne, we can draw on years of experience on transformations between music and the visual arts, which, however, have not yet been considered as a subject for research. Our research has so far focused mainly on listening to music, where this topic has been partially addressed (Afsin, 2009). In teacher training, transformation processes from music to art or vice versa are proposed on the one hand within the framework of a production didactics to stimulate creative music making. On the other hand, they form the basis for an interdisciplinary module in secondary teacher education with a focus on creativity promotion. In the current project, it is to be questioned how such transformation processes are planned and carried out by music teachers, what opportunities are opened up for listening to New Music and what methodological and didactic difficulties arise for the teacher. As a theoretical background, we rely primarily on the work on the interrelationships between the arts in music education (Brandstaetter 2004, 2010, 2013, Krämer, 2011) and empirical studies (Kranefeld, 2008). In this lecture, not only the educational and research projects of the PH should be presented, but also a discussion about interdisciplinary research on the arts of the 20th century should be stimulated.demusiqueWechselbeziehungen zwischen Musik und bildender Kunst als Weg zu Neuer MusikInterrelations between music and visual art as a path to XXth century musicType de référence::Communications::Conférence scientifique